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Gratia – Mediale und diskursive Konzeptualisierungen in Mittelalter und Früher Neuzeit | Konzept und Gestaltung eines Posters und eines Programmfolders

Auftraggeber / client: Sonderforschungsbereich 980, Teilprojekt B03/Bo5, Freie Universität Berlin

 

 

Die Tagung untersuchte den Begriff Gratia innerhalb verschiedener Kontexte. Zu Betrachtung standen die theologisch-philosophische Auffassung von Gratia (Gnadenlehre / Lichtmetaphysik) und die künstlerische Konzeptualisierungen (Grazie / Anmut) des Begriffs.

Als einziges Gestaltungselement diente ein Ausschnitt aus Boticellis Gemälde „Primavera“, in dem neben dem Frühling auch die drei Grazien abgebildet sind. Das Fußpaar gehört zu einer der drei Damen. Die anmutige Haltung der Füße und der dezente, leichte Stoff, der die Beine umspielt, könnten Grazie nicht besser darstellen. Der Hintergrund ist in einem sehr dunklen, fast schwarzen violett gehalten, das durch seine Schwere die Leichtigkeit der Füße und des Stoffes hervorhebt und so eine dezente Eleganz erzeugt.

/// This conference examined the phrase Gratia within its different contexts. The contemplation focused on the theological-philosophical interpretation of Gratia (grace / metaphysics of light) and the artistical conceptualization (gracefullness / elegance).

A detail of Boticellis painting “Primavera” serves as a singlular design element, which also shows the three graces beneth the figure of spring. The pair of feet belongs to one of the graces. The gracious position of the feet and the very light and decent fabric surrounding the legs could not repesent grace in a better way. The background is held in a dark, almost black violet, that emphasis the lightness of feet and fabric through its own severity and also creates a descreetly elegance.