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»Brachland«

Mittelformat 6 x 9 inch | Abzüge auf Farbpapier 120 cm x 150 cm | 2008

 


In keiner anderen deutschen Stadt gibt es so viele Brachflächen wie in Berlin. Berlin, die ewig unfertige, sich wandelnde Stadt. Die Brachen unterstützen diesen improvisierten Charme. Sie brechen geschlossene Straßenzüge auf, bringen Luftigkeit in den homogenen Stadtraum und weiten den Blick. Es sind anachronistische Orte in einer schnelllebigen Großstadt. Aus dem alltäglichen Geschehen Berlins herausgenommen besitzen sie ihre eigene Zeit. Sie existieren außerhalb der Logik der sie umgebenden Stadt und sind eigentlich Unorte, die am Rand des Blickfeldes wahrgenommen werden. Meine Bilder sind ein Plädoyer für die Lücke, die der Phantasie innerhalb der Stadt einen Raum lässt, und für den Luxus der Leere.

 

Ausstellung der Motive 1–3 in der Kunstallianz Berlin in der Ausstellung „Berlin. Als gäbs kein morgen“ / 11.2008 – 01.2009

 

/// No other German city has as many empty spaces as Berlin – the ever-unfinished, ever-changing capital. And yet, these abandoned areas only enhance its improvised charm. They are anachronistic spots in a fast-moving metropolis. Removed from the daily life and logic of Berlin, they inhabit their own space in time. My images are a plea for the city´s gaps, which leave room for our imagination and phantasy, and for the luxury of emptiness.

 

The motives 1–3 were exhibited in the Kunstallianz Berlin during the exhibition “Berlin. Als gäbs kein morgen” / 2008.11 – 2009.0